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Was gibt es Neues? 5 aktuelle Erkenntnisse zu medizinischem Cannabis

  • לפני 4 ימים
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  • Die Welt der Cannabis-Forschung bewegt sich rasant. Wissenschaftler auf der ganzen Welt führen ständig neue Studien durch, um besser zu verstehen, wie diese Pflanze wirkt und wie sie Patienten am besten helfen kann. Es ist oft schwierig, bei all den komplexen wissenschaftlichen Veröffentlichungen den Überblick zu behalten, deshalb haben wir diese Arbeit für Sie erledigt.

    Hier sind 5 echte Erkenntnisse aus den letzten 6 Monaten (Ende 2025 – Anfang 2026), einfach und verständlich erklärt.


  • 1. Besserer Schlaf für Insomnie-Patienten

    • Das Thema: Schlaflosigkeit ist einer der häufigsten Gründe, warum Menschen medizinisches Cannabis ausprobieren. Eine große Studie aus Großbritannien untersuchte, ob es den Schlaf tatsächlich langfristig verbessert.

    • Der Prozess: Forscher begleiteten 124 Patienten mit diagnostizierter Insomnie, die mit medizinischem Cannabis behandelt wurden (Öle, Blüten oder beides). Über einen Zeitraum von 18 Monaten wurden Schlafqualität, Angstzustände und Schmerzniveaus überwacht.

    • Das Fazit: Die Studie ergab, dass die Patienten über eine signifikant bessere Schlafqualität berichteten, die über die gesamten 18 Monate anhielt. Zudem berichteten sie über weniger Angstzustände und Schmerzen.

    • Link zur Information: Zusammenfassung der Studie lesen (August 2025)


    2. Reduzierung von Opioiden bei chronischen Schmerzen

    • Das Thema: Die „Opioid-Krise“ ist ein globales Gesundheitsproblem. Ärzte suchen dringend nach Wegen, die Opioid-Dosen für Schmerzpatienten zu senken, ohne dass diese unter starken Schmerzen leiden müssen.

    • Der Prozess: Eine auf PubMed veröffentlichte Studie verglich zwei Gruppen von Schmerzpatienten: Eine Gruppe nahm nur Opioide, die andere Opioide plus medizinisches Cannabis. Sie wurden ein ganzes Jahr lang begleitet.

    • Das Fazit: Die Ergebnisse waren beeindruckend. Die Gruppe mit medizinischem Cannabis konnte ihren Opioidkonsum deutlich senken (Median auf 2,7 mg/Tag im Vergleich zu 42,3 mg/Tag in der Kontrollgruppe) und gleichzeitig ihren Schlaf und ihre tägliche Aktivität verbessern.

    • Link zur Information: PubMed-Abstract lesen (August 2025)


    3. Schnelle Linderung von Ängsten mit CBD-Produkten

    • Das Thema: Viele Patienten möchten Ängste behandeln, ohne das „High“ oder die Rauschwirkung von THC zu spüren. Diese Pilotstudie konzentrierte sich speziell auf ein hochdosiertes CBD-Vollspektrum-Produkt.

    • Der Prozess: Forscher gaben Patienten mit mittelschweren bis schweren Angstzuständen sechs Wochen lang zweimal täglich eine spezielle CBD-Formulierung. Gemessen wurden Angstlevel, Schlaf und kognitive Leistung (Gedächtnis und Fokus).

    • Das Fazit: Die Patienten sahen bereits nach einer Woche eine „dramatische Reduzierung“ der Ängste. Am Ende der Studie berichteten sie zudem über bessere Stimmung und Schlaf, ohne negative Auswirkungen auf ihre Denkfähigkeit.

    • Link zur Information: Studiendetails lesen (September 2025)


    4. Hilfe für Familien von autistischen Kindern

    • Das Thema: Autismus betrifft die ganze Familie. Diese einzigartige Studie untersuchte nicht nur die Symptome des Kindes, sondern die „Family Accommodation“ – also wie sehr Eltern ihr Leben anpassen müssen, um mit den Verhaltensweisen des Kindes umzugehen.

    • Der Prozess: Eine offene Studie begleitete Familien autistischer Kinder, die 6 Monate lang eine CBD-reiche Cannabisbehandlung erhielten.

    • Das Fazit: Die Behandlung half nicht nur den Kindern, sondern reduzierte auch die Belastung der Eltern erheblich. Familien berichteten, dass sie bessere Tagesabläufe (wie Schlafen und Essen) etablieren und mehr an sozialen Aktivitäten teilnehmen konnten, was die Lebensqualität des gesamten Haushalts verbesserte.

    • Link zur Information: Vollständige Studie lesen (Oktober 2025)


    5. Cannabis bei juckenden Hauterkrankungen

    • Das Thema: Kann Cannabis bei Hautproblemen helfen? Eine massive „systematische Übersichtsarbeit“ (eine Studie, die Ergebnisse vieler anderer Studien kombiniert) untersuchte Cannabinoide in der Dermatologie.

    • Der Prozess: Forscher analysierten Daten von über 3.000 Teilnehmern aus verschiedenen Studien, um zu sehen, ob Cannabinoide bei Erkrankungen wie Ekzemen, Schuppenflechte (Psoriasis) und trockener Haut halfen.

    • Das Fazit: Während die Ergebnisse für Rötungen gemischt waren, fand die Studie eine statistisch signifikante Reduktion von Pruritus (Juckreiz). Dies deutet darauf hin, dass Cannabinoid-Cremes eine große Hilfe für Patienten sein könnten, die unter chronischem, unkontrollierbarem Juckreiz leiden.

    • Link zur Information: Review lesen (Oktober 2025)


 
 
 
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